Key West – ein Hauch von Hippie, Bohemian und Traumstränden

3/15/2016



Der perfekte Ort, um den Kopf freizubekommen und den Flair einer paradiesähnlichen Insel mit frischen Kokosnuss in der Hand in einer Hängematte am Strand zu spüren. Key West ist der südlichste Punkt Floridas und nur noch 90 Meilen von Kuba entfernt. Schon alleine die Fahrt in diese tolle Gegend ist atemberaubend, man fährt auf einem Highway über dem eisblauen Meer. Man sollte man auf dem Weg unbedingt einmal anhalten, um sich an den Strand zu setzen und die Sonne zu genießen, denn wer sich bräunen will, ist hier aufgrund der südlichen Lage genau richtig. 

Ich habe jetzt drei Wochen in Fort Lauderdale gelebt, wodurch mir erstmal bewusst wurde wie unterschiedlich die Orte in Amerika sein können. Selbst innerhalb der einzelnen Staaten gibt es wahnsinnig viele Unterschiede. Wer also immer noch das typische Bild von dicken Menschen, fettigem Essen usw. im Kopf hat, sollte unbedingt nach Key West reisen. Es ist wie ein kleines Paradies, überall pastellfarbene Häuser mit süßen Verandas, rosane Taxen und Menschen mit Bohemian-Kopfbändern und Hippiebrillen auf Rollern. Von Drama ist hier weit und breit keine Spur! Einzig ein verwittertes Schild warnt auf dem Weg zum Strand: „Vorsicht, herunterfallende Kokosnüsse!“ Die Florida Keys sind zwar ein Teil der USA, allerdings sind sie ein gutes Stück liberaler und schräger als der Rest der Staaten. Man könnte sagen, es ist wie eine Art Parallelwelt, in der eine abgeschottete Bevölkerung lebt, die aus einem bunt zusammengewürfelten Haufen von Aussteigern, Schmugglern, Freigeistern besteht und es auf ihrer Inseln gerne mal krachen lassen. In den 80er Jahren riefen sie sogar ihre eigene Republik aus! Tagsüber fischen, abends Rum zechen und Zigarren rauchen. Selbst die herumstreunenden Katzen sind völlig ausgefallen und haben sechs Zehen an ihren Pfoten. Man sollte dort auf jeden Fall mal Seafood essen, allerdings muss man dafür schon etwas tiefer in die Tasche greifen.