one weekend in NEW YORK

3/02/2016




"6am Abflug von Miami nach New York." - gebucht. Ein Tag zuvor haben wir spontan unseren Flug nach New York gebucht und ich habe es einfach nicht realisiert bis ich dort landete. Man steigt aus seinem Taxi aus, schaut das erste Mal entlang der hohen Wolkenkratzer hinauf zum Himmel und es ist als ob man gerade in einen Spielfilm hineinversetzt wurde. Man kann das Gefühl mit Worten schlecht beschreiben, man muss dort gewesen sein, um zu wissen was ich meine.

Ich war nun zum dritten Mal dort und schon seit der ersten Sekunde bin ich verliebt in diese Stadt und ich übertreibe wirklich nicht. Wenn ich mir die Bilder anschaue, klopft schon wieder mein Herz. Jedes Mal frage ich mich, warum ich dort nicht studiere bzw. wohne. Ich liebe die lauten Sirenen, den Dampf aus den Gullis, der Geruch nach Brezeln, die Schnelligkeit der Leute und trotzallem diese Leichtigkeit, die diese Stadt ausstrahlt. Es gibt einem das Gefühl, dass dort alles möglich ist, man muss nur daran glauben. Jeder wird so angenommen wie er ist, keiner wird verurteilt, belächelt oder ausgegrenzt. Läuft man nachts über den Timesquare sieht man so gut wie immer eine Tanzgruppe von mehreren Schwarzen, dick dünn jung alt, die jeden Abend dort tanzen und ihr Geld damit verdienen. Es wird immer der Zusammenhalt und Humanität zwischen den Völkern betont; aber mit einem Witz und Charme, dass man wirklich zwischen all' den bunten Lichtern, den vielen Zuschauern und der tollen Musik Gänsehaut bekommt.

Ob es nun schneit oder die Sonne scheint, ich bin dort immer überglücklich. Trotz der vielen verschiedenen und individuellen Charaktere wirkt man selbst so klein zwischen den hohen Wolkenkratzern. Man bemerkt erst einmal wie mickrig man in dieser großen Welt ist und dass es von einem selbst abhängt, was man mit sich oder seinem Leben anfängt. Es bleibt einem dort nichts anderes übrig als dem Strom zu folgen, denn selbst wenn man anhält wird man weitergezogen. Dem Strom zu folgen bedeutet aber in diesem Fall nicht zu sein wie jeder andere, sondern sich von der Masse abheben zu können und sich trotzdem eingliedern und anpassen zu können.

Für alle, die noch nicht in New York waren:
Demnächst folgt ein ausführlicher Bericht über ein paar coole Restaurants und Cafés dort.
Was man dort auf jeden Fall gemacht haben sollte:
- sich nachts von den bunten Lichtern am Timesquare bestrahlen lassen
- auf der Brooklyn Bridge spazieren
- seinen Starbuckskaffee auf einer Bank im Central Park genießen
- ohne Navi/Maps einfach loslaufen und das wahre New York entdecken
- sich ein Konzert am Broadway ansehen
- die unfassbare Aussicht vom Empire State Building aus sehen (UNBEDINGT!)
- sich mit einem waschechten New Yorker unterhalten
- lecker Burger essen gehen
- durch den Central Park joggen
- die Energie beim World Trade Center spüren
- ....

Ich empfehle es wirklich jedem dorthin zu reisen, ich verlasse diese Stadt jedes Mal mit schwerem Herzen und hoffe so schnell wie möglich wieder dort zu sein. Irgendwann möchte ich dort wohnen, auch wenn es nur für ein Jahr ist. Da bin ich mir sicher.