8 Tipps um mehr Follower auf Instagram zu bekommen

6/01/2016




Ich bekomme immer wieder Fragen dazu, wie man am schnellsten Follower auf Instagram bekommt oder was der wohl beste Weg ist, um gesponserte Klamotten zugeschickt zu bekommen und im besten Falle damit Geld zu verdienen. Zu aller erst muss ich sagen, dass es im Normalfall nicht von heute auf morgen passiert, dass man von 0 an sofort mit Firmen zusammenarbeitet. Im Normalfall! Natürlich gibt es da immer Ausnahmen. Das Allerwichtigste ist auf jeden Fall, dass man sich nicht die gesponserten Produkte oder das verdiente Geld vor Augen hält, sonst kommt man sowieso nicht weit. Ich habe vor ein paar Jahren einfach aus Spaß am Fotografieren und Teilen Instagram entdeckt und sie anfangs eigentlich nur zum Bearbeiten meiner Bilder genutzt. Damals gab es nicht mal annähernd Kooperationen, Werbungen von Instabloggern oder Ähnlichem. In unserer Zeit wird Social Media immer mehr angesehen und vor allem für die heutige Gesellschaft immer praktischer und interessanter. Man erreicht mit einem Post auf Instagram oder Facebook teilweise mehr Leute als mit Werbeplakaten, was natürlich wiederum auf die Reichweite ankommt.

1. sich selbst treu bleiben

Die Meisten werden jetzt erstmal die Augen rollen, aber ja.. es stimmt, sich selbst treu zu bleiben ist das A und O. In verschiedener Hinsicht natürlich, auf jeden Fall sollte man zuerst mal das posten, was einem persönlich gefällt und nicht das, was Blogger XY mit 93573848584358 Millionen Follower postet. Inspirieren lassen ist gut, Kopieren hingegen Schwachsinn. Was bringt es deinen Followern, wenn sie zum zweihundertsten Mal das selbe Bild auf ihrer Timeline sehen?

2. Aktiv sein

Zu Beginn ist es wirklich ein harter Weg, dass andere Accounts auf einen aufmerksam werden. Mir geht es immer noch genauso, es ist absolut wichtig, dass man aktiv ist und andere Bilder liket, kommentiert und gegebenenfalls dem Account folgt. Je nachdem wie gut einem die Bilder gefallen. Natürlich sollte daraus kein Spam werden, denn so geht das Ganze nach hinten los. An dieser Stelle muss ich wirklich etwas loswerden: in unserer heutigen Zeit wird einem wirklich nichts mehr gegönnt, überall nur Neid. Ist es nicht schöner, sich gegenseitig zu unterstützen und sich für den anderen zu interessieren? Vor allem wir Mädels sollten uns mal an der eigenen Nase fassen und die ganze Neiderei hinter uns lassen. Ich meine, warum nicht zu einem positiveren Menschen werden und dem anderen dabei helfen sich weiterzuentwickeln anstatt immer versuchen andere Mädels schlecht zureden und sie in ihrer Entwicklung zu blockieren? Und das beziehe ich sicher nicht nur auf Instagram!

3. Passendes Gesamtbild 

Anfangs habe ich mir nie darüber Gedanken gemacht, ob das jetzt zusammenpasst, wenn ich neben meinem Selfie ein Outfitbild und daneben vielleicht noch eins poste. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich von vielen anderen Mädels so häufig den Satz "Passt das Bild überhaupt zu dem Gesamtbild von meinem Account oder soll ich doch ein anderes posten?" gehört habe und das immer richtig belächelt habe. Ist doch mir bums egal, was du postet! Ja mag sein, aber nicht den Leuten, die zum ersten Mal auf dein Profil schauen. Meistens entscheidet es sich innerhalb weniger Sekunden, ob man sich den Account näher anschaut oder sofort wegklickt. Denkt mal nach, geht es euch da nicht genauso?

4. Gute Fotoqualität

Ja klar, Instagram ist nicht das gleiche wie ein Blog, auf dem eine hohe Fotoqualität eigentlich Voraussetzung ist. Natürlich sollte Instagram auch nicht seinen "Ich-poste-mal-schnell-ein-Bild"-Touch verlieren. Um ein interessantes Profil zu haben, braucht man sicherlich nicht die neuste Spiegelreflexkamera, die im Moment auf dem Markt ist. Eine gute Handykamera reicht völlig aus! Wichtig ist allerdings trotzdem, dass das Bild nicht gerade verblasst oder dunkel aussieht. Denn da ist der Besucher schnell gelangweilt und klickt weg.

5. Werbung - Ja nein?

Wenn der Zeitpunkt gekommen ist und man die ersten Kooperationen mit Firmen hat, sollte man sich bewusst machen, dass es auf Deutsch gesagt kein Schwein interessiert, wenn der ganze Account ausnahmslos voll Werbung ist und diese "ach so tollen Empfehlungen" etwas unglaubwürdig rüberkommen. Natürlich ist Instagramen in vielen Fällen auch ein Beruf und nicht nur ein Hobby, wodurch man, wie das in jedem Job so ist, sein Geld verdient. Geld verdient man über Instagram aber nur durch Kampagnen oder Kooperationen, weshalb Werbung natürlich nicht völlig ausbleiben kann. Ich persönlich muss sagen, dass ich manchmal wirklich froh bin, authentische und ernstgemeinte Empfehlungen zu lesen, denn so wird man häufig auf hilfreiche Produkte aufmerksam. Wichtig ist, dass man nur für die Produkte wirbt, die man selbst auch zu 100% weiterempfehlen kann und auch selbst benutzt. Da wären wir wieder an dem Punkt "Sich selbst treu bleiben", denn wirbt man für unzählig viele Produkte, die man selbst überhaupt nicht gut findet, kommt man unauthentisch rüber und wird natürlich nicht ernst genommen. Das ist ja nicht das, was man erreichen wollte. Also zusammengefasst: Werbung ist gut, aber nur in Maßen.

6. Regelmäßig Posten

Postet man nur alle paar Wochen mal ein Bild und rührt die App danach nie wieder an, ist das wohl eher kontraproduktiv. Ich habe kein Geheimrezept wie regelmäßig man posten sollte, aber ich versuche immer jeden Tag ein Bild zu posten. Das klappt natürlich nicht immer, da man nicht 24/7 am Handy hängt, sondern auch noch ein reales Leben hat. :-) Aber alle 1-2 Tage Bilder hochzuladen ist keine schlechte Idee, wenn man mehr Follower bekommen möchte. Denn hat man mehr Bilder auf seinem Account ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass andere Accounts auf einen aufmerksam werden. Klingt logisch!

7. Positive Bilder

Positive Bilder? Was meint die denn jetzt damit? Ganz einfach, helle und farbenfrohe Bilder wirken immer viel positiver, als dunkle, verblasste Schwarz/weiß Fotos. Hört sich vielleicht komisch an, aber ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass man auf so kleine Tipps achten muss, um das Gesamtbild seinen Accounts zu verschönern. Außerdem gehören private Probleme nicht auf Instagram. Das haben wohl viele noch nicht so ganz verstanden, dass Besucher viel lieber positive Meinungen lesen als überall Hass und Lästereien. Denn wirklich keiner will sich auch noch in Instagram mit negativen Dingen auseinandersetzen!
Schreckt nicht vor der Bilderbearbeitung zurück, aber man sollte trotzdem bedenken, dass es eher  künstlich wirkt, wenn man die Person auf dem Bild danach nicht mehr erkennen kann, weil man den Weichmacher zu hoch eingestellt hat. Filter zur Bearbeitung nutzen ist kein Muss, aber etwas mit der Helligkeit, dem Kontakt oder der Sättigung herumzuexperimentieren kann manchmal Wunder bewirken!


8. Spaß daran haben

Das ist der mit Abstand wichtigste und hilfreichste Tipp, den ich euch geben kann. Jeder verliert mal die Lust daran, glaubt mir, da geht es jedem genauso. Instagram kostet Zeit (ja, ob ihrs glaubt oder nicht) und jeder sollte für sich selbst entscheiden, ob er diese Zeit opfern möchte oder nicht. Hat man natürlich Spaß an der Sache, fällt es einem viel leichter, weil man sich nicht dazu zwingen muss, sondern es wirklich gerne macht.

Ich bin sicherlich nicht das Maß der Dinge, aber da ich täglich so viele Fragen dazu bekomme, wollte ich euch einfach mal ein paar persönliche Anregungen geben.
Und sind wir alle jetzt mal ganz ehrlich... im Leben gibt es wirklich viel Wichtigeres als die Anzahl der Follower auf Instagram.